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ERSTE HILFE BEI DEN VERSCHIEDENEN WILTIERARTEN - SO HELFEN SIE RICHTIG
Liebe Finder, laut OÖ Artenschutz- und Naturschutzgesetz ist es generell verboten Wildtiere der Natur zu entnehmen, es sei denn das Tier ist ganz offensichtlich krank oder verletzt oder zu klein und schwach für den Winterschlaf. Leider erleben wir es immer wieder, das Menschen ohne entsprechende fachliche Kenntnisse Wildtiere mit nach Hause nehmen und dann falsch behandeln oder versorgen. Bedenken Sie auch, das gerade verunfallte Tiere unter Schock stehen und dieser auch bei unsachgemäßer Behandlung unmittelbar zum Tode führen kann.
WANN SOLLTE EIN TIER GESICHERT WERDEN?
Wichtig: Nach Möglichkeit und Tierart das Tier zuerst sichern und dann anrufen! Bei Tieren die sie selber nicht sichern können, rufen sie bei der Tierrettung ihrer Nähe an und bitten sie diese um Hilfe.
Welche Tiere brauchen offensichtlich Hilfe: Tiere die verletzt sind, am Straßenrand liegen und noch atmen, nicht mehr flüchten, sich nicht mehr einrollen, einen kalten Unterbauch haben, unterkühlt sind, apathisch wirken, keine Fluchtreflexe und Abwehr zeigen, zu kleine Tiere (Mutter überfahren, allein unterwegs), Tiere die auf Straßen oder Gehsteigen herumirren, Tiere mit Fliegeneiern und Madenbefall, Tiere mit Hungerknick (keine typische Birnenform, Kopf grenzt sich klar vom Kopf ab), eingefallene Flanken, massiver Husten, Schnupfen, eitrige Augen, Ausfluss aus der Nase, fehlendes oder mangelhaftes Stachelkleid, Pilzbefall ....
Tiere aller Art mit einer offensichtlichen Verletzung, am Straßenrand liegend und noch atmend, Tiere die auf der Straße und Gehsteig herumirren, die in der Sonne liegen, Fliegeneier und Madenbefall, Hungerknick (ein gesunder Igel zeigt eine deutliche Birnenform), eingefallene Flanken, Stachelverlust, Hautpilz, Babys deren Mutter überfahren wurde und Babys die länger ohne Mutter unterwegs sind, Tiere die von Hunden und Katzen gebracht werden oder in den Pool gefallen sind, unterkühlte Tiere, Tiere die sich nicht einrollen oder flüchten, torkelnder Gang, Nachtaktive Tiere die am Tage unterwegs sind (Ausnahme sind Muttertiere und Jungigel), aus dem Nest gefallene Vögel, Eichhörnchenbabys die einem nachlaufen und sich an die Beine klammern, keine Gruppe an weiteren Tieren zu sehen, Tiere die von der Mutter nicht mehr versorgt werden.
Anweisungen zur Ersten Hilfe bei den verschiedensten Tierarten
