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Herzlich Willkommen ...

12. März 2022
2 Min. Lesezeit

nachdem ich mir schon sehr lange vorgenommen habe, eine Seite unseres Vereines zu erstellen, aber bis jetzt einfach die Zeit gefehlt hat, voila hier ist sie. Diese erleichtert uns vor allem die Kommunikation mit allen Wildtierfreunden, Infos können schneller transportiert werden und die laufenden Fragen können schneller beantwortet werden. Wir sind derzeit mitten in der Organisation der Auswilderung und obwohl noch sehr viele Nuffkugeln schlafen, kommen schon die ersten Pfleglinge wieder in die Station. Wir haben gut 60 Tiere zur Auswilderung und es haben sich schon einige Gartenbesitzer zwecks Adoption bei mir gemeldet. Obwohl das Wort Adoption eigentlich nicht stimmt, da der Igel ja ein Wildtier ist und uns nicht gehört. Aber ihm einen igeltauglichen Garten zur Verfügung zu stellen, fördert zumindest sein Interesse auf Dauer zu bleiben und einen Clan zu bilden. Vorausgesetzt er und seine Freunde werden mit entsprechender Behausung, Futter- und Wasserstelle versorgt. Dann steht einem dauerhaften Aufenthalt in ihrem Garten kaum mehr etwas im Wege. Bei meiner Futterstelle kann ich die Uhr stellen, pünktlich ab 21 Uhr tauchen die ersten hungrigen Gäste auf und im Laufe der Nacht tummeln sich bis zu 20 Tiere an der Futterstelle. Auch die Hörnchen wurden durch ein entsprechendes Futterhaus auf die Nüsse und Futter aufmerksam und auch sie kommen schon regelmäßig, um sich ihre Ration abzuholen. Es braucht eigentlich gar nicht viel um Wildtiere im eigenen Garten willkommen zu heißen. Sie nehmen jede Form der Unterstützung gerne an. Leider gibt es auch viele Gartenbesitzer, die von artgerecht und wildtierfreundlich nichts halten und lieber mit wenig arbeitsintensiven Gärten ihre Umgebung bereichern. Ohne entsprechende gesetzliche Verankerungen wird es aber in Zukunft zu noch mehr solcher Gärten des Grauens kommen.


Wie einige von Euch schon mitbekommen haben, wurde uns von Seiten der Gemeinde Traun, ein Grundstück zum Aufbau einer Wildtierstation zugesagt. Das muss jetzt natürlich erst noch die vielen bürokratischen Hürden nehmen. Leider wissen wir bis jetzt weder wie groß, noch wo oder wie die Rahmenbedingungen ausschauen sollen. Dabei würden die ersten Außengehege schon dringend gebraucht. Hier vor allem für jene Tiere, die nicht mehr oder noch nicht ausgewildert werden können. Sie sollten zumindest bald einmal Gras unter ihren Füßen spüren dürfen. Einige sind doch schon sehr lange in Gefangenschaft. Zum Aufbau der Station wurde uns im letzten Jahr auch ein Beitrag von 10.000 Euro von Seiten des Landes zugesagt. Damit lässt sich schon mal einiges errichten. Dieses Geld ist aber zweckgebunden und darf auch nur für die Station verwendet werden. Was mich gleich zum nächsten Thema bringt: Spenden. Derzeit gehen unsere letzten Reserven in der Kassa zur Neige und es sind doch noch 60 Tiere zu versorgen. Allein die Kosten für die Mehlwürmer sprengen derzeit unsere Kasse. Wir haben im letzten Jahr 387 Igel registriert. Das sind gegenüber von 2020 um 103 Tiere mehr. Die Ausgaben betrugen über 7000 Euro, die Einnahmen etwas über 5000 Euro. Gerade Medikamente und Pflegeutensilien sind extrem kostenintensiv. Wir sind aber auf die Spenden und Unterstützung angewiesen, wollen wir diese wertvolle Arbeit fortführen. Auch wenn es von Seiten einiger Biologen nicht gutgeheißen wird .....



 
 
 

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